Wie kann eine transluzente Wand zur flexiblen Raumgestaltung in Plattenbauten beitragen?

Die Plattenbauten der DDR folgten einer normierten Gestaltung, die verschiedene Lebensmodelle in Grundrisslösungen abbildete. Diese Systematisierung ermöglichte schnelles Bauen bei reduzierten Kosten. Aber Standardisierung schränkte auch ein.

Flexible Nutzungsformen konnten im industriellen Wohnungsbau nicht berück- sichtigt werden. Wie kann eine bewegliche, transluzente Trennwand Grundrissvariationen möglich machen? Die Wand, die sich schie- ben, drehen oder klappen lässt, ist wie eine Membran: Licht scheint hindurch, Bewegung dahinter wird als Pixelbild wahrnehmbar. So entstehen Räume, die sich dynamisch an Situationen im Laufe des Tages oder wandelnde Bedürfnisse im Laufe des Lebens anpassen lassen.

Supervisor(s)

Prof. Barbara Schmidt, Prof. Dr. Zane Berzina, Prof. Steffen Schuhmann, Prof. Jakob Timpe